Marc Anthony: Live in Antwerpen. (Kleines Foto zum Angeben 😊)

Mambofestival Wuppertal 2010 Teil 3 Party

Mambofestival Wuppertal 2010 Teil 3 Party

Ein weiteres „Hallo aus Wuppertal“ an meine Leserschaft.

Der Hunger hat mich auf dem Rückweg zum „Gelben M“ getrieben und während ich da auf meine Buletten gewartet habe hat sich nen Besoffener über mehrere Tische mit einem Punker ein Wortgefecht geliefert wie lange er für seine Frisur braucht bevor er „raus“ kommt. Meine Güte …. Na ja wie dem auch sei. Punk ist tot und wenn ich mir den anderen besoffenen Typen so anschaue kann es mit Heavy Metal auch nicht mehr so lange dauern. Ich werde also meine Helloween und Iron Maiden CDs in Ehren halten und in spätestens 5 Jahren die „Ich in eurem Alter“ Platte auflegen wenn mir so etwas noch einmal passiert. Haben die denn gar keine Ehre mehr im Leib.

Lange Rede kurzer Sinn. Wir haben es 3:01 Uhr und ich bin im Hotel.

Zu den Kursen hatte ich mich ja in meinem letzten Beitrag hier schon ausführlicher gemeldet und ich werde das Thema für den Samstag auf sich beruhen lassen. Ich bin gegen 22:00 im Ada eingetroffen und aus welchem Grunde auch immer war es dort verdammt leer. Um für den ersten Tanz gerüstet zu sein habe mir gegen jede Vernunft direkt die Tanzschuhe angezogen um mal zu schauen wie sich das so entwickeln wird. Bei einem Blick durch den Saal entdeckte ich eine Bekannte und wir haben dann einfach mal als 1. Paar die Tanzfläche eingeweiht. Jawohl liebe Leserschaft. Wir Drei haben den Anfang gemacht. Sie, das rückenfreie kurze Kleidchen und ich. Also alles im grünen Bereich. Sehr schnell gesellten sich aber auch noch andere Paare zu uns. Es war aber um diese Uhrzeit seltsamerweise alles noch sehr sehr überschaubar.

Sehr sehr langsam wurde es voller und wir hatten es mit Besucherzahlen zu tun, die man von einem Samstag Abend erwarten sollte. Vielleicht waren auch einige unserer Salsafreunde vorher noch beim „Gelben M“ und haben mit fassungsloser Mine beobachtet wie sich 2 männliche Mitglieder der alternativen Szene über Haarspray unterhalten haben. Man weiß es nicht. Zu meiner großen Freude trafen auch Leute im ADA ein, die ich seit dem Ende der Wuppertaler Sonntagsparties nur noch sehr selten sehe und wir konnten auf der Tanzfläche mal wieder die gute alte Zeit aufleben lassen. Sogar eine leidensfähige Cha Cha Partnerin habe ich gefunden und so kam die ganze Sache dann (viel zu spät) gegen 23 Uhr doch noch richtig in Gang.

Deutlich vor Mitternacht habe ich mich dann in die 1. Etage begeben um mir einen guten Platz für die Auftritte auszusuchen. Dort hatte man mehrere Reihen Sitzplätze aufgebaut von denen die ersten beiden reserviert waren. Also habe ich mir noch einen Sitzplatz in der 3. Reihe geschnappt und darauf gewartet, dass es endlich losgehen kann. Wie erwartet kam gegen Null Uhr der ganze Pulk nach oben und Pasqualino begann mit seiner Moderation.

Hier mal eben die Reihenfolge der Auftritte :

  1. Rodolfo Evilina
  2. Seson Stylist
  3. Adolfo und Clara (Cha Cha und Salsa)
  4. Melissa Rosaro
  5. Cobon Brothers
  6. Santo Rico

Seson hat sich eine kleine Gesangseinlage gegönnt die irgendwie Richtung Gospel ging. Auf die Idee muss man auch ersteinmal kommen. Die Frauen von den Cobon Brothers haben es geschafft weniger Kleidung anzuhaben als Melissa. Auch ein Kunststück, das auf die Bühne gebracht werden will und für die Abrissarbeiten war wie erwartet das Sprengkommando von Santo Rico zuständig. Nach dem Auftritt war ich ein weiteres mal froh die Kurse von den Leuten nicht besucht zu haben. Da gilt wirklich das Motto „Schuster bleib bei Deinen Leisten“. Die haben auf gut deutsch den Acker umgepflügt.

Nun wurde es Zeit mal wieder selber das Tanzbein zu schwingen. Man hatte 2 Tanzflächen auf 2 Etagen eingerichtet wo aber seltsamerweise nur die untere benutzt wurde. Verstehen muss man das nicht. Die gespielte Musik war auch oben OK und man hatte wirklich Platz genug.

Signatur

Ich verabschiede mich dann mal für Heute von euch. Morgen ist Mafia Party im Ada und man darf gespannt sein was sich die Leute da wieder für Kostüme einfallen lassen.