Salsaboot Düsseldorf 2010

Willkommen zu meinem „Salsa Boot Düsseldorf (14.08.10)“ Bericht und einen guten Tag an meine Leserschaft.

So nun ist es also vollbracht. Das Cafe Prütt macht Sommerpause also grüße ich Euch Heute einfach mal vom Frühstücksbüffet aus dem Papageno in Hiltrup. Ich bin Gestern alleine und sehr zeitig losgefahren, da ich in Düsseldorf vor dem Boot noch etwas essen wollte. Der Rhein war doch länger als gedacht, so dass ich einige Zeit gebraucht habe bis ich das Boot gefunden hatte. Auch der auf der Karte aufgedruckte Hinweis „Gegenüber der Messe Düsseldorf“ half mir nicht weiter, da die doch etwas größer ist wenn man aus der westfälischen Provinz kommt. Nach einiger Zeit wurde ich dann aber fündig und es war noch knapp über eine Stunde Zeit bis es losgehen sollte.

Also musste irgendwo etwas zu futtern aufgetrieben werden. Ich bin dann einfach mal am Rhein entlang gefahren in der Hoffnung dort irgendwo irgendetwas zu finden. KEINE CHANCE. Hunger ist am Rhein in Düsseldorf nicht im Programm und so fand ich mich nach nachweislich 6,4 Kilometern in der Innenstadt wieder. Sogar einen Parkplatz habe ich gefunden und so stand ich vor einem Lokal, das mit „Türkischen Spezialitäten“ warb.

Salsa Boot Düsseldorf (14.08.10)

„Das klingt doch gut“ dachte ich mir und nichts wie rein da. „Was darf ich für Sie tun“ wurde ich in akzentfreiem Deutsch gefragt. „Was macht so eine in einem Türkischen Restaurant“ dachte ich mir. Schwarzes Kostüm, auf Taille geschnitten, 60 € Frisur, nochmal 15 € pro Fingernagel. „Nen Döner und ne Pommes Majo hätte ich gerne“. Setzt Madam da ihr Zahnpastalächeln auf (die Zahnreinigung dürfte noch mal nen Fuffi gekostet haben) und sagt „Tut mir Leid haben wir nicht“ und macht die große Geste über die Ladentheke.

Die lag voll mit Pralinen und Teigtaschen und all diesen Sachen. Wirklich nur kleine Häppchen zu bis zu 4 € pro Stück. Also nix wie raus da und in die nächstbeste Dönerschmiede. Dort war ich nicht der mit akzentfreien Deutschkenntnissen, sondern ‚Der mit Deutschkenntnissen‘ und ich habe mich über einen Döner hergemacht.

Salsa Boot Düsseldorf (14.08.10)

Sehr pünktlich gegen 19 Uhr traf ich dann wieder an dem Boot ein. Der Parkplatz hatte sich mit Leben gefüllt und ein Blick auf die Frauen sagte mir, dass die es mit jeder Türkische-Spezialitäten-Fachverkäuferin locker aufnehmen würden. Der ein oder andere wurde begrüßt und bei der Gelegenheit gleich ein Schwätzchen gehalten. Dann kam der große Augenblick in dem es an Bord ging. An der Kasse waren so ziemliche alle Freundinnen der Djs und Veranstalter eingespannt worden und es ging recht zügig vorwärts. Verzehrkarten konnten gekauft werden und ich habe mir erst einmal nen Rundgang gegönnt.

Immerhin mussten wir auf dem Schiff nun 4 Stunden den Naturgewalten strotzen und da möchte ich schon wissen womit ich es zu tun habe. Die komplette Inneneinrichtung war aus Holz. Auch der Boden. Auf halber Höhe war eine kleine Bar aufgebaut wo man etwas trinken konnte und ein Blick auf die Karte zeigte mir, dass wir es wohl auch mit sehr fairen Getränkepreisen zu tun hatten. Alle paar Meter waren Boxen angebracht und die Musik lief bereits als wir an Bord kamen. Offiziell war das Salsaboot ausverkauft. Hier ein großes Kompliment an die Veranstalter, die bei der Planung offensichtlich berücksichtigt hatten, dass wir auf der Tanzfläche ja nun einmal Platz brauchen und so wohl weniger Karten verkauft haben als das Schiff gefasst hätte.

Ich habe dann die 1. Halbe Stunde auf dem Oberdeck an der frischen Luft verbracht und mich mit einigen Leuten meiner Menorca-Connection vom Mai unterhalten. Überhaupt waren Dank Hagen und Wuppertal sehr viele bekannte Gesichter an Bord und nachdem die „Wie ist es Dir ergangen ?“ Gespräche beendet waren bekam ich dann doch ‚Hummeln im Hintern‘ und die große Frauensuche begann um mal die Tanzfläche einzuweihen. Das war gar nicht so einfach. „Ach nee ich muss meinen Sekt erst noch leer machen“ „Ach nee ich erzähle gerade wie ich meinen Wagen zu Schrott gefahren hatte“ Na klasse !! Die eine muss sich zum Tanzen Mut antrinken und die andere macht das offensichtlich vor dem Einparken. Also nach unten in das Boot und mal schauen wer so da ist.

Dort war es dann doch voller geworden und die ersten Paare befanden sich schon auf der Tanzfläche, die bei näherer Betrachtung aus dem gesamten Boot bestand.

Salsa Boot Düsseldorf (14.08.10)

Mit DJ Mano und DJ Inferno konnte man bei dem Publikum nun wirklich gar nichts mehr falsch machen. Die beiden haben sich an der Musikanlage abgewechselt, so dass nun auch der allerletzte Tanzmuffel aus sich heraus kam und sich auf das ein oder andere Tänzchen auf die Fläche gesellt hat. Auftritte wurden keine geboten. NEIN das wäre ja langweilig. :-) Wir haben den Auftritt einfach selber gemacht. Die gesamte Truppe hat sich auf die Tanzfläche gestellt und es wurde ein „Just for Fun“ Partytänzchen gemacht. 3 Vor – 3 Zurück – Drehen und das ganze von Vorne. So gut wie alle haben mitgemacht und der Applaus galt wohl in 1. Linie UNS. :-)

Am frühen Abend wurde auf einmal per Bordlautsprecher bekannt gegeben, dass wohl der Wunsch nach einem Schnupperkurs laut geworden ist. Frisch nach dem Motto „Wir sind nicht zum Spaß hier“ habe ich den dann einfach mal mitgemacht, denn der Männermangel bei derartigen Kursen ist ja nun sprichwörtlich.

Leider war die Fahrt bereits nach 3,5 Stunden beendet und man konnte sich wenn man wollte noch After Show Party an den Citystrand begeben um dort weiterzufeiern. Ein Blick auf die weißen Schweißränder auf meiner Jeans sagten mir aber, dass es gut gewesen ist und ich habe mich auf den Rückweg begeben.

Salsa Boot Düsseldorf (14.08.10): Fazit

Gut, fangen wir mal mit dem Negativen an und das war meiner Meinung nach die Lautstärke der Musik. Es ging bei dem ein oder anderen Lied schon Richtung Schmerzgrenze und hier wäre weniger mehr gewesen. Die Idee mit dem Partytanz hat hat einfach nur Spaß gebracht und die Tatsache, dass sich durch den Menorca Urlaub in diesem Jahr mein Bekanntenkreis doch stark erhöht hat, hat beim Auffordern nur zu einer einzigen Absage geführt. Die Party ging nach dem Anlegen noch eine Stunde weiter, aber ich bin vorher Richtung Heimat aufgebrochen. Es war einfach gut gewesen.

Ich verabschiede mich nun von Euch und werde in der Woche Kräfte sammeln wenn es am 20. August im Cafe Ada (Wuppertal) heisst „Let’s Mambo again“

Signatur

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