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Salsa Open Air Düsseldorf
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Guten Morgen“ Salsafreunde,
„Buenos Dias“ an unsere argentinischen Freunde.
So, wir haben
nun „Den Morgen danach“ und ich grüße
euch alle aus dem Cafe Prütt in Münster. Diego Maradona
lebt noch (Ich habe gerade extra nachgeschaut), unsere Angie
macht Urlaub auf Steuerzahlerkosten am Kap der Guten Hoffnung
und in Sachen Salsa gibt es auch einige Neuigkeiten zu berichten.
Meine Truppe war zu keinem Kompromiss bereit und mir blieb
nichts anderes übrig als so zeitig in Düsseldorf
zu sein, dass wir uns das Argentinien Spiel im Fernseher
anschauen konnte. Unsere dänische Salsera hat festgestellt,
dass das Leben nach dem WM-Aus gegen Japan weitergeht und
sich nun auf die deutsche Seite geschlagen. Ihr haben wir
es auch zu verdanken, dass wir beim TV schauen fast unter
uns waren und sie hatte uns ein Lokal mit einer recht netten
Salatauswahl ausgesucht. Allerdings auch mit einem sehr
hohen Preisniveau.
Anstoß – Schweigen – nach 5 min das 1. Tor für Deutschland. Unsere Volkskanzlerin (Zitat Urban Priol) hielt es nicht mehr auf den Sitzen und sie stand da und freute sich. Nun kann sie endlich noch ein paar Steuern erhöhen ohne dass die Presse auf sie einprügelt. Bereits nach dem England Spiel wurde ja die Krankenversicherung erhöht was Dank dem allgemeinen Fußballtaumel irgendwo auf Seite 3 in den Zeitungen erschien. Wie dem auch sei. Unsere Kanzlerin durfte sich an dem Abend noch 3 Mal freuen. Da hüpfte sie da auf der Tribüne herum und patschte ihre Hände aufeinander. Ganz unpolitisch an dieser Stelle der Einwand, dass ich dabei an die Robbenfütterung im Zoo denken musste.
Also was dieser Fußball aus normalen Menschen machen kann ist unbegreiflich.
Einer der anwesenden Salsa-DJs hat sich bei dem 4:0 den
Hund von DJ-El Gordo geschnappt und halt den geknuddelt.
Maradona stand am Spielfeldrand und weinte bitterlich und
auf unsere „Angie“ komme ich nun nicht nochmal
zu sprechen. Die hat genug damit zu tun sich zu überlegen
wen sie alles mit zur Endspiel-Dienstreise schleppt. Man
man man … Immerhin ist uns sowohl die Verlängerung
als auch das 11 Meter schießen erspart geblieben und
wir konnten uns 2.5 Stunden nachdem wir in Düsseldorf
eingetroffen waren endlich dem Wesentlichen widmen.
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Salsa Open Air Düsseldorf
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Also diese Düsseldorfer Veranstalter sind schon ein
seltsames Volk. Bei meiner vorletzten Party in dieser Stadt
wurde 4 !! Mal mein Rucksack durchsucht. Ich könnte
ja auf die Idee kommen Getränke mit den den Laden zu
nehmen anstatt sie dort für 3 € (5,96 DM) je 200ml
käuflich zu erwerben. Auf dieser Party war alles anders
und man bat uns auf den Flyern darum für die Verpflegung
doch bitte selber zu sorgen. NICHT ZU FASSEN. Da wird man
eingeladen und muss die Fressalien auch noch selber mitbringen.
Aber es war nicht zu ändern. Ein Kühltasche mit
Obst und kaltem Tee stand unter meinem Stuhl, so dass für
ausreichende Stärkung gesorgt war. Lediglich das öffentliche
WC war außer Betrieb so dass also ähh …
der naheliegende Rhein .. öhhmmm O.K hier lesen Frauen
und Kinder mit und ich erspare euch die Einzelheiten.
Der doch sehr
starke Regen während des Fussballspiels hatte aufgehört.
Es war zwar sehr warm aber hier und da machte sich doch noch
die ein oder andere Wasserpfütze breit. Die Veranstalter
hatten die Party unter eine Brücke verschoben damit sowohl
das Salsavolk als auch die Musikanlage vor eventuellem Regen
geschützt war. Ich traf da mit den Djs, dem Veranstalter
und einigen Salsa-Anhängern als 1. ein und habe erst
einmal meinen Campingstuhl aufgebaut. Dann habe ich mir einen
Platz zwischen den Boxen gesucht um mir von dort aus die Aufbauarbeiten
anzuschauen. Boxen wurden angeschlossen, Laptops aufgebaut,
Kabel verlegt und der Generator für die Stromversorgung
in Gang gebracht. Da ja etliche Meter über uns die Brücke
war hätte man dort doch noch eine Diskokugel und ein
paar Scheinwerfer anbringen können. Wenn schon denn schon
:-)

Dafür begann der Veranstalter damit eine Tanzfläche auf den ASPHALT !!! aufzukleben. Eine recht große Rolle mit einer Plastik-Gummi Beschichtung wurde ausgerollt und mit Klebeband gegen Verrutschen gesichert, Also Sachen gibt es. Ein paar Kinderkrankheiten gab es bei der Musikanlage aber das sei nur am Rand erwähnt. Wir befanden uns immerhin an der Düsseldorfer Rheinpromenade und da war schon ein wenig Improvisationstalent gefragt.
Mit Spannung
wurde nun erwartet wie viele Leute sich denn wohl so nach
Düsseldorf aufmachen würden um sich die Sache mal
anzuschauen. Es war in der Werbung gesagt worden, dass die
ganze Sause bei Regen ausfällt und geregnet hatte es
nun wahrlich genug. All diese Sorgen waren unbegründet.
Düsseldorf und Neuss machten den Anfang und auch Wuppertal
lies nicht lange auf sich waren. Die Tanzfläche wurde
schnell zu klein und wir haben sie in Eigenregie einfach mal
vergrößert. Natürlich haben wir da nicht weitere
Planen auf den Boden geklebt, sondern den Asphalt als Fläche
genutzt.
Die ersten Schaulustigen
ließen nicht lange auf sich warten und von Elfride K
(76) mit Dackel Wuffi (11) und torkelden Halbnackten mit Deutschlandfahne
war so ziemlich alles dabei. Die hatten sich um uns herum
versammelt und wurden nicht müde sich das Salsa Treiben
anzuschauen. Eine kleine Entwarnung kann ich geben. Wir sind
von den Passanten weder gestreichelt noch mit Erdnüssen
gefüttert worden. Aber viel hätte nicht gefehlt.
An dieser Stelle
auch noch einmal anerkennende Worte an unser DJ Trio Alex
(Bonn) Dave (Münster) und Diego (Hagen) Alle 3 sind wohl
ohne nennenswerte Gage aufgetreten. Neben Salsa kamen auch
Merengue, Bachata und Cha Cha auf ihre Kosten. Ich hatte am
späten Abend wirklich bereut kein Hemd mitgenommen zu
haben. Es wurde bei der Tanzerei in den Pausen doch recht
kühl.
Unsere behördliche
Genehmigung endete wohl um 22:00 so dass die Musik doch recht
leise gestellt wurde als diese Uhrzeit erreicht war. Dann
ging es noch eine halbe Stunde mit etwas ruhigeren Stücken
weiter so dass gegen 22:30 die Aufräumarbeiten beginnen
konnten. Auf dem Rückweg haben wir uns noch für
einen kleinen Zwischenstopp bei „Salsa La Klave“
im Cafe Einstein in Dortmund gegönnt wo ich mir mit meiner
Mitfahrerin noch ein paar Abschlusstänzchen gegönnt
habe.
F
A Z I T
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Erste Stimmen die ganze Aktion in den Sommermonaten regelmäßig stattfinden zu lassen sind bereits laut geworden und ich mag gar nicht daran denken wie voll es geworden wäre wenn der Regenschauer nicht gewesen wäre. Alles in Allem steht einer Wiederholung sicherlich nichts im Wege. Ob da von Veranstalterseite etwas möglich ist weiß ich nicht, aber die Sache mit dem Rhein-WC solllte vielleicht keine Dauerlösung werden :-)
Gruss aus Münster
Ralf
PS DIe Bilder sind "Diebesgut"
von dem Fotografen des Abends Maxim Zaslavski und mit freundlicher
Genehmigung hier eingefügt worden. Vielen Dank dafür.
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