Wer nicht alles lesen möchte bitte nach unten blättern. Ich habe mal wieder einfach alles in einen Bericht gepackt :-)  

I  n  h  a  l  t  :

Sonntag  Isla Niebla liegt nicht im Mittelmeer
Montag  Wer hätte es gedacht : Cubanische Rumba ist ohne körperliche Spätfolgen möglich
Dienstag  Gute Führung trotz Titanic Check
Mittwoch  Der Strand dreht am Rad
Donnestag  Rueda um Mitternacht
Freitag  Meine Yacht, meine Altstadt, unsere Salseras
Samstag  Die Abschlussparty - Paella, Blumen und "Thank you for the music"

 

Sonntag : Isla Niebla liegt nicht im

Mittelmeer :-(

Soo der 1. ereignisreiche Tag ist vollbracht. Ich sitze hier in meinem Zimmer und lasse die letzten Stunden auf diesem Wege noch einmal Revue passieren. Mitten in der Nacht habe ich mich auf den Weg nach Düsseldorf gemacht wo der Flieger nach Menorca starten sollte. Da hatte ich die Zeit allerdings völlig falsch eingeschätzt und kämpfte mich mit stetig steigendem Blutdruck durch die Schlangen am Flughafen. Durchsuchen hier, Abtasten da, Durchleuchten dort. „Was ist in der Flasche ?“ „Was ist in der Laptoptasche ?“ „Darf ich mal Ihre Schuhsohlen (!) sehen ? “ KEIN WITZ !! Einzig die beiden aus Jugendtagen bekannten Dauerbrenner „Rede nicht mir Fremden“ und „Sei zurück bevor es dunkel wird“ fehlten. Man man man. Man kann es auch übertreiben. Irgendwie habe ich es dann doch noch bis in das Flugzeug geschafft kurz nachdem ich meinen Sitzplatz eingenommen hatte wurden auch schon die Turbinen gestartet und es ging Richtung Startbahn. Um 8:50 Uhr sollten wir im Direktflug auf Menorca landen und Ende vom Lied war, dass wir gegen 9:30 in Palma de Mallorca standen. Unser Pilot, der alte Flattermax, hat sich dazu entschlossen hier eine Zwischenladung einzulegen, da Menorca einen auf „Isla Niebla“ machen musste und die Landebahn unter dichten Nebelschleiern nicht zu erkennen war. Selbstverständlich haben dafür alle anwesenden Passagiere mehr oder weniger zähneknirschend Verständnis aufgebracht.

Auf dem Flughafen wurden wir dann aber von einem sehr herzlichen Empfang durch den Reiseveranstalter und seinen Helfern entschädigt. Der Nebel hatte hier die Planung mit dem Bus zu unseren Häusern zu fahren gehörig durcheinander gewirbelt und so war ich wirklich nicht traurig, dass ich mit einigen anderen eine halbe Stunde im Terminal warten musste damit die erste Truppe zu den Appartements gefahren werden konnte. Immerhin wurde es gegen 12 Uhr langsam mal Zeit für ein Frühstück und was gibt es nach so einer Nacht köstlicheres als Aufbackbrötchen und Pulverkaffee im Flughafenbistro des Vertrauens ? Irgendwann gegen Mittag trafen wir dann ein an der „Calle Santa Maria 38“. Hier hatten sich bereits die ersten Landsleute in Badekleidung am zum Grundstück gehörenden Swimmingpool versammelt und ließen es sich bei kühlen Getränken und der ein oder anderen Zigarette wohl ergehen. Ich habe mich erst einmal in meinem Zimmer häuslich eingerichtet und mich dann zu den anderen gesellt. Zuerst wurden die Namen ausgetauscht und die „Wie bin ich zum Salsa gekommen“ Gespräche gestartet. Gleich am 1. Tag hatte man uns einen Salsaabend im „Mai Tai“ angekündigt so dass wir nicht zu viel Zeit am Pool verbringen konnten. Das „Mai Tai“ entpuppte sich als ein kleines feines Lokal, das zu Fuß in wenigen Minuten zu erreichen ist. Sogar eine deutsche Speisekarte hatte man uns gegönnt. Ich habe mich dann einfach mal zu „Versuchen am lebenden Objekt“ entschieden und mal geschaut ob die Spanier mit meinem Spanisch klarkommen. Es ist nun wirklich nicht viel was ich da zum Besten geben kann aber mein „Nesesito Amarte“ Salsawortschatz und ein paar Brocken Deutsch vom „Mai Tai“ Personal machten da einiges möglich.

Aber zurück zum Salsa... Im „Mai Tai“ angekommen haben wir uns natürlich erst einmal auf unsere Wurzeln besonnen und mit teutonischer Gründlichkeit und in meinem Falle westfälischer Sturheit die ersten 5 Lieder auf den Sitzplätzen verbracht. Der DJ darf sich seiner Sache halt nie sicher sein und es macht ja auch ab und dann mehr Spaß sich eine leere Tanzfläche anzuschauen als sich selber drauf zu stellen. Ich weiß nicht mehr wer den Anfang gemacht hat aber irgendwann wagten die ersten Leute ihre Tänzchen und die Party konnte beginnen. Unvermeidlich war es wohl, dass die gerade anlaufende Sause vom Veranstalter unterbrochen wurde, da man uns ja so die ein oder andere organisatorische Sache mitzuteilen hatte. Großes Kompliment an dieser Stelle. Das Programm macht auf dem Papier einen viel versprechenden Eindruck und besonders die Inseltour am Mittwoch scheint da einige Höhepunkte des Urlaubs bereit zu halten. Nachdem sich dann jeder kurz mit einigen wenigen Sätzen vorgestellt hatte ging es mit dem Tanzprogramm weiter und man kündigte uns noch eine Show an.

In der Ankündigung war allen Ernstes etwas von einem Flamenco Auftritt gesagt worden was sich als Untertreibung des Tages erweisen sollte. Die Gruppe hat da knapp über eine Stunde lang den Acker umgepflügt und es war neben Flamenco so ziemlich alles dabei. Rumba, Tango und die Frauen haben sich an ihre in Spanien sehr verbreiteten Arabischen Wurzeln erinnert und eine wirklich tolle orientalische Einlage auf die Bühne gebracht. In unzähligen verschiedenen Kleidern tanzten sie sich durch die kulturellen Höhepunkte ihrer Heimat und unter dem Stich wurde eine nicht nur Sehenswerter Auftritt geboten. Ich persönlich hätte es lieber gesehen wenn die Gruppe eine kleine Pause gemacht und ihr Programm in 2 Blöcke geteilt hätte. Die haben wirklich alles gegeben und es gab am Ende aufrichtige „Stehende Ouvertüren“ die mehr als verdient waren. Wo hatten die bloß die Kondition her ? Wir wollen hier mal aus eigener Erfahrung nicht vergessen, dass diese ganze Tanzerei ja auch noch Sport ist und das muss man über diesen Zeitraum auch körperlich schaffen. Soooo liebe Leserschaft. Ich verabschiede mich nun für den 1. Tag von Euch und werde mal schauen wann ich mich wieder melden kann. In Sachen Internet bin ich hier vom Wohlwollen der Veranstalter und der Belegschaft vom „Mai Tai“ abhängig und da weiß ich wirklich nicht wie lange und wie oft ich mich da 'einklinken' kann/darf.

Montag : Wer hätte es gedacht :

Cubanische Rumba

ist ohne körperliche Spätfolgen möglich

Der 2. Tag begann erheblich ruhiger als der 1 mit einer kollektiven Plünderung der noch vorhandenen Nahrungsreserven aus dem Kühlschrank. Es gab Toastbrot mit Käse, Vollkornbrot mit Käse und natürlich auch Käse mit Käse. Auch eine Ananas, ein paar Eier und einige Äpfel wurden noch aufgetrieben. Es reichte also um sich für den Tag zu stärken und ich persönlich war froh im Mai Tai ein schattiges Plätzchen gefunden zu haben wo ich meine Siesta abhalten konnte. Meine gesamte Wohngemeinschaft war nach den Tanzkursen von Pasqualino nicht mehr zu halten und hat sich Richtung Strand aufgemacht. Mein Entschluss mir die spanische Mittagssonne nicht anzutun tat mir zwar in der Seele weh, aber irgendwie hatte ich am Vortage am Pool genug Sonne abbekommen. Die Kurse begannen sehr gut besucht pünktlich um 10 Uhr morgens und als kleiner Stargast hat sich einer der Flamencotänzer vom Vortage zu uns gesellt und ein wenig in die Salsawelt hineingeschnuppert. Selbstverständlich konnten wir dem Guten eine Spanisch sprechende Partnerin an die Seite geben so dass er einen lateinamerikanischen Tanz mit amerikanischen Einflüssen von einem italienischen Lehrer mit einer spanischen Partnerin erlernen konnte. Da soll mir noch mal einer sagen wir wären nicht mit Leib und Seele dabei.

Ungewohnt waren für uns die Körper Übungen, die in der gesamten ersten Stunde erlernt wurden. Hier konnten auch die Fortgeschrittenen noch einiges mitnehmen. Man hatte uns im Vorfeld bereits gesagt, dass bei den Schülern wohl so ziemlich jedes Niveau dabei ist und man irgendwie das Kunststück schaffen musste die Kurse für alle Leute interessant zu gestalten. So ging es also zu Cubanischer Rumba an eine Tanzstunde, die wohl mehr mit Gymnastik als mit Tanzen zu tun hatte. Die ganze Sache war einfach körperlich anstrengend und die ersten Schweißperlen in der iberischen Vormittagssonne ließen nicht lange auf sich warten. In der Pause lief Cha Cha und ich habe mir das Tänzchen einfach mal gegönnt. Die 2. Stunde ging es an das Führen und wir mussten mit minimalem Körpereinsatz unsere Partnerinnen über die Tanzfläche gleiten lassen. KEINE Drehung, KEINE Figuren. Nur voreinander stehen und die Richtung vorgeben. Das ist schwieriger als es sich anhört wenn man als Führungssignal nur die Arme aufeinander liegen hat. In Stunde 3 ging es dann zu bekannten Klängen an die erste Salsafigur auf Menorca. Nicht zu schwer. Sehr viele Partnerwechsel damit sich die Leute besser kennen lernen. Bei den Nachmittagsstunden kam es dann zum ersten waschechten Kampfeinsatz von eurem Ralf. Bachata war angesagt. Hatte ich an alles gedacht ? Takt ist klar, bei Ramon und Partnerin hatte ich noch nie eine Stunde genommen und meine Partnerin stand mit ihren offenen Schuhen wegen Unerfahrenheit ihres Partners unter Verletzungsgefahr. Da gilt es einiges zu beachten. Einzig meine Partnerin hat sich irgendwie goldig verhalten und ließ sich die ganzen 2 Stunden das doch recht entwaffnende Lächeln nicht nehmen. „Hasta la victoria siempre“ lautete die Devise und ich war wild entschlossen alles zu geben. Wäre doch gelacht wenn man hier nicht unter Ausschluss der heimatlichen Öffentlichkeit ein wenig Bachata lernen könnte. In der Tat ging es dann auch recht zügig richtig zur Sache und uns wurden einige Schritte gezeigt die den 'normalen' Bachata Takt verlassen haben und wir glitten und schreiten da so über die Tanzfläche. Meine bis zu den Ohren lächelnde Partnerin war wohl wild entschlossen sich den Spaß nicht nehmen zu lassen und ich gab mein Bestes. Zwischenzeitlich hatte unsere Lehrerin mal ein Einsehen und hat mir 5 Minuten Einzelunterricht gegönnt. Unter dem Strich 2 Stunden Spass pur bei dem mein etwas zerknitteter Gesichtsausdruck beim Tanzen hoffentlich nicht falsch gedeutet wurde :-)

In das Mai Tai ist es abends nicht mehr gegangen, aber man hatte uns eine Art geschlossene Gesellschaft in einem Lokal mit dem Namen „Bolero“ organisiert. Hier habe ich bei der Suche nach dem Lokal Hilfe vom Mai Tai Personal bekommen und ich habe es der Ehefrau des Besitzers zu verdanken, dass ich es überhaupt gefunden habe. Sie hatte ein Jahr Deutsch in der Schule und sprach recht gut Englisch. Da war es dann kein Problem mich mit ihr auf dem Weg zu unterhalten. Im Bolero angekommen erwartete mich schon „NICHTS“ Das Lokal war bis auf die Bedienung hinter dem Tresen leer und bei mir kam die Panik auf. Ich hätte keine Chance gehabt mich irgendwie durchzufragen. Meine Mitbewohner hatten noch eine Pizzaria besucht und ich war auf mich alleine gestellt. Plötzlich hörte ich den bekannten Klang von DEUTSCH von der Terasse und es hatten sich sehr plötzlich einige Leute unserer Salsatruppe eingefunden. Sehr schön, ich konnte also meinen Urlaub fortsetzen ohne die deutsche Botschaft zwecks Evakuierung anrufen zu müssen. :-/

Das komplette Bolero hatte eine Fläche von ca. 100 Quadratmetern wo die Tanzfläche etwa die Hälfte in Anspruch genommen hat. Eine kleine Bühne war aufgebaut auf der Live Musik gespielt wurde. Nachdem wir uns alle dort eingefunden hatten kamen 2 Männer auf die Bühne und spielten munter drauf los. Die hatten nicht nur Salsa im Programm wodurch auch Bachata, Cha Cha und Co gespielt wurden. Auch wenn sich die beiden als Multi Instumentalisten entpuppten. Die Lieder liefen zumindest teilweise Playback. FAKT ist, dass die beiden sehr gut singen konnten. Wir haben auch an diesem Abend gemacht was wir von uns erwartet haben und sind sitzen geblieben und haben uns das Treiben auf der Bühne angeschaut. Das änderte sich aber schlagartig als unsere Veranstalter Truppe zu uns kam und uns dort sitzen sah. Nach einem Anpfiff der sich gewaschen hatte von unserem Ramon war klar. Wenn wir jetzt nicht auf die Tanzfläche gehen trägt der jeden einzeln da hin und das wollten wir uns natürlich ersparen. Unter dem Strich blieb ein angenehmer netter Abend und ein angemessener Ausklang unseres ersten echten Urlaubstages.

Dienstag : Gute Führung

im Schatten der Titanic

Tag 3 liegt hinter uns und ich melde mich am frühen Morgen aus unserer Unterkunft. Meinen ursprünglichen Plan um 1 Uhr im Bett zu liegen habe ich zwar um eine Stunde verpasst aber ich betrachte mich mal als ausgeschlafen. In diesem Sinne also ein : „Guten Morgen Deutschland“ Ich werde hier nun nur im Schnellverfahren die wichtigsten Punkte abklappern, da wir um 10 Uhr beim Bus sein müssen. Aber dazu später mehr. Die Kurse Gestern wurden ausschließlich von Pasqualino gehalten, da Ramon mit der ein oder anderen organisatorischen Geschichte beschäftigt war. Am Vormittag wurde Körper Isolation gemacht wobei man dabei allerdings auf den Kurs des Vortages aufgebaut hat. Es ist und bleibt eine schweißtreibende Angelegenheit. Schultern, Kopf, Hüfte …. Im 2 Teil des Vormittages wurden mit uns allen eine kleine Soloeinlage einstudiert. Wie üblich ging es dabei mehr darum die Nerven zu behalten und sich alles zu merken. Es ist in der Hitze des Gefechts immer so eine Sache. Die Mittagspause habe ich wie schon am Vortage im W-Lan des Tai Mai verbracht. Die Hitze wäre am Strand einfach nicht das Richtige gewesen. Schön im Schatten ein paar Kaffee und ein paar Milchshakes niedergekämpft und die Welt war wieder rund. Im Nachmittagsprogramm wurde der von der Wuppertaler Szene so getaufte „Titanic Check“ einstudiert. Wer nun meint dass wir es hier mit sinkenden Schiffen, ersaufenden Männern und Frauen in Rettungsbooten zu tun haben dem sei gesagt : „So wüst ist es nun nicht“ aber die Figur hatte es schon in sich. Danach stand Musiktheorie auf dem Programm und das Ganze erinnerte schon ein wenig an die Einsatzbesprechung die man aus diesen Militärfilmen kennt. Große Folien hingen an der Wand und Pasqualino war mit dem dicken Filzstift am Schreiben, Zeichnen und erklären. Oh weih, Oh weih … ob man das alles so beherzigen kann wenn man im Ernstfall auf der Tanzfläche steht wage ich mal zu bezweifeln. Takt halten, Neue Figuren überlegen, Frau angrinsen, dabei keine andere Frau angrinsen und nun auch noch bei der Musik darauf achten in welcher Phase sich das Lied gerade befindet. Das ist nicht einfach liebe Leserschaft. Zu Hause angekommen gab es die obligatorische : „Nun geht es eben Duschen Pause“ und wir wurden von einem Überfall der Organisatoren überrascht. Wir standen da alle so in unserem Haus und jedER war auf seine Art dabei sich frisch zu machen. (Duschen, Rasieren, Eindüsen) JedE hat sich auch frisch gemacht. (Duschen, Eindüsen, Lippenstift, Nagelfeile, Fußspray, Roter Nagellack auf die Hände - Nicht ganz so roter Nagellack auf die Füße, Pflegeöl auf die Beine, Kajal an die Augen, nochmal Eindüsen Zahnweiß, Zunge desinfizieren) Man man man .. Also Frauen sind da schon seltsame Geschöpfe. Die legen sich erst den halben Tag in die Sonne um im Gesicht schön braun zu werden und fangen dann beim Schminken mit „Rouge“ als Grundierung an wo dann alles andere drauf aufgetragen wird. Meine Herren wir sollten das nicht überbewerten. Frauen schminken sich bekanntlich um den Männern zu gefallen. Da sollten wir also etwas Geduld mitbringen …. Aber ich wollte noch auf den Überfall der Organisatoren zurück kommen. Also auf einmal ging die Tür auf und man hatte beschlossen, dass die Grillparty am Mittwoch bei uns stattfindet und spontan die ganzen Nahrungsmittel für die 30 Personen bei uns eingelagert. Fleisch, Fisch, Nudeln, …. Ich könnte hier endlos weitermachen und man darf wirklich gespannt sein was man uns aus den ganzen Nahrungsmitteln zusammen zaubert. Einen Grill haben wir hier und wenn hier am Mittwoch Abend alle 30 Leute im Garten herumflitzen wird es ein volles Haus hier geben. Lassen wir uns also überraschen :-) Der Dienstag Abend im Mai Tai lief in sehr sehr überschaubaren Besucherzahlen ab, allerdings haben wir da fürstlich zu Abend gegessen. Bei mir gab es Steak mit Kartoffeln und Aioli mit mehr als besorgniserregendem Knoblauchanteil. Aber egal. Ich habe wie immer auf Salsa Parties meine Zahnbürste dabei gehabt und mich in einem unbeobachtetem Augenblick auf das WC verkrümelt um der Damenwelt das entsprechende Auftreten bieten zu können. Man muss die Doppel X Chromosomen halt mit ihren eigenen Waffen schlagen. Ich habe mir dort ein paar Salsaliedchen auf der Tanzfläche gegönnt und bin von einer Mitbewohnerin zum Bachata aufgefordert worden. Mit STOLZGESCHWELLTER !!! Brust ging es also los. Also das war mir beim Bachata noch nie passiert. Ich kann so gut führen sagt sie. Es hat zwar die selbe Bedeutung wie das „Du bis guda Führer“, das ich vor einiger Zeit in Münster von einer Polin bekommen habe aber bei der Bachata Dame klang das nicht ganz so historisch vorbelastet. Um es mal ganz vorsichtig auszudrücken. Gegen 1 Uhr morgens ging es dann ins Bett. Am Mittwoch war zwar salsafreies aber volles Programm angesagt und da musste man schon fit sein …

Mittwoch : Der Strand dreht am Rad

Wir hatten im Vorfeld bereits das Geld gesammelt und einen Bus gemietet, der uns durch die Insel bringen sollte. Es gibt auf Menorca wohl eine Meeresbucht, die vom normalen Tourismus noch nicht für sich entdeckt wurde und da wollten wir den Tag verbringen. Dort angekommen rissen sich die ersten Leute die Kleidung vom Leib und sprangen in das April – Mittelmeerwasser. Ich stand mal wieder mit rotem Kopp daneben und machte mir so meine Gedanken wie ich denn mal am Besten ins Wasser komme. Kalt war es und ich habe mir einfach mal etwas mehr Zeit genommen als die anderen. Ramon hatte uns noch einen Weg zu einer Aussichtsplattform gezeigt und da ein Bild bekanntlich mehr als 1000 Worte sagt habe ich mal ein paar Bilder in großer Auflösung eingefügt.

 Am frühen Nachmittag hatte eine unserer Spanisch Profis einem einheimischen Sonnenanbeterpaar eine Tennisspiel abgeluchst und ich wurde auf ein kleines Tennis- Spiel am Strand eingeladen. Da liege ich da so in der Sonne herum, hatte mich vorher mit Sand eingeschmiert und den dann mit Sonnencreme abgedeckt da kam der nächste Ruhestörer. Unser aller Ramon hatte wohl die Sonnenstrahlen nicht ganz so gut verkraftet und sich entschlossen einen Rueda Kurs am Strand zu geben. Nicht zu fassen aber ehrlich. Da hatte ihm seine Freundin liebevoll den gesamten Kopf eingecremt und dann macht er ihr in 2 Sekunden klar, dass das alles umsonst gewesen ist und die Sonne offensichtlich irreparablen Schaden angerichtet hat.

Also „Rueda“ am Strand.

„Enchufla“ und „Dame“ wurde als Figur gemacht und das größte Problem war, dass die Männer den Strand im Sand HINAUF laufen mussten. Da waren wir wirklich nicht zu beneiden und die überwiegend spanische Zivilbevölkerung hat den ein oder anderen Blick riskiert.

Ich für meine Person verabschiede mich an dieser Stelle mal von meiner Leserschaft. Die Grill Truppe wird hier gleich auflaufen und so ganz kann ich mich vor den Vorbereitungsarbeiten wohl nicht drücken. Hier noch mal eben ein Bild von einem Kloster, das wir kurz auf einen Kaffee besucht haben :

Einige Stunden später - So Leute da bin ich wieder :-) Aktuell ist es 1:24 morgens und der harte Kern macht auf der Terrasse das große Reste futtern. Ich habe es mir im Bett mit Laptop bequem gemacht und lasse den Abend bei einer gepflegten Pulle Cola noch einmal Revue passieren. Ramon hatte seine Anlage aus dem Mai Tai aufgebaut und besonders gefreut haben wir uns, dass die Inhaber Familie uns an dem Abend ein wenig Gesellschaft geleistet hat. Die Rueda vom Strand haben wir direkt noch einmal zum Besten gegeben und beim Bachata werde ich mit sofortiger Wirkung meine Taktik ändern. Ich LASSE auffordern. Jawohl liebe Salsafreunde. Ihr habt richtig gelesen. Die gefühlten 25 Bachata des Abends habe ich so gut wie auf der Tanzfläche verbracht und alles gegeben. Apropos alles gegeben. Eine unserer Salseras hat es sich nehmen lassen uns einen kleinen Einblick in ihren Beruf zu geben und uns eine kleine Gesangsdarbietung gegeben. Bei mir standen Haare an Stellen zu Berge an denen ich gar nicht wusste dass da welche habe. In schwindelerregenden Tonlagen wurden uns bekannte Lieder aus Musicals um die Hüften geschmettert deren Höhepunkt wohl eine deutsche Version von Memories aus Cats war. Ich bin mir sicher Lloyd Webber, hätte seine helle Freude daran gehabt und der Applaus war sicher. An dieser Stelle sei noch erwähnt, dass sie ohne Mikro gesungen hat. Hier eine kleine Auswahl Big Spender - Cabaret Non, je ne regrette rien – Edith Piaf Killing me softly Erinnerung - Cats

Aber nun zum kollektiven Fleisch vernichten .... Beim Grillen haben die Herren an der Fleischtheke eine Vorstellung abgeliefert, die ich an dieser Stelle wohl im Namen aller ausdrücklich loben möchte. Immerhin galt es 25 hungrige Mäuler zu stopfen und das wurde mit Bravour gemeistert. WAHNSINN !!! Nach dem Essen ging es dann weiter mit der Tanzerei und nicht einmal meine Dressing-Knoblauchfahne konnte das „Schmieg Dich am mich“ in irgendeiner Form schmälern. Whau ! Gegen Mitternacht wurden dann einige Bachata im – also wie soll ich sagen – Pool getanzt. Ihr habt richtig gelesen. Die sind mitten in der Nacht schwimmen gegangen und haben dort einfach weiter gemacht. Unsere Spanischen Gäste haben das ganze Treiben mit mehr oder weniger fassungsloser Miene zur Kenntnis genommen. Da die den Flamenco Tänzer vom Sonntag dabei hatten durfte der gleich auch noch einmal sein Können (JAWOHL KÖNNEN !!) vorführen und damit hatten wir wohl alles durch was unsere Truppe so darbieten konnte. Nachher geht es mit den Kursen weiter und ich möchte mich an dieser Stelle gerne von Euch verabschieden. Es war ein harter Tag und Morgen wird wieder der volle Einsatz erwartet.

Donnerstag : Rueda um Mitternacht

Ein paar Gesichter, denen man die Nacht von dem Grillabend angesehen hat waren ja schon dabei, als Pasqualino seinen Kurs gegeben hat. Wir kamen nach einem mehr oder weniger ausgiebigen Frühstück erst einmal eine halbe Stunde zu spät und die anwesenden Schüler waren wieder mit Körperbeherrschung beschäftigt. Wir haben uns dann so gut es eben ging dazu gesellt und getan was getan werden musste. Viele Leute waren doch sichtlich übermüdet während sie die Koordination von Schultern und Oberkörper trainiert haben und man musste halt das Beste daraus machen. Ich denke man der Faktor „Übernächtigt“ hat da eine entscheidende Rolle gespielt, dass es vielleicht nicht bei jedem so richtig geklappt hat. Ich will mich da selber gar nicht ausnehmen und muss sagen, dass ich mit meinem persönlichen Ergebnis mehr schlecht als recht zufrieden war. Die letzten Tage haben halt doch ihre Spuren hinterlassen. Trotz des doch recht durchwachsenen Wetters haben sich meine Mitbewohner auf den Weg zum Strand gemacht. Ich habe mich den einheimischen Verhältnissen angepasst und Siesta nach der Fiesta gemacht. Ein wenig E-Mails schreiben und ein paar meiner Milchshakes waren fällig und die ein oder andere Zigarre durfte auch dran glauben. Es galt immerhin Kräfte zu sammeln für den Bachatango Kurs von Ramon. Ich hatte im Vorfeld keine Ahnung was sich da nun hinter verbergen würde. Immerhin konnte ich meine Stammpartnerin überreden sich 2 Stunden lang von mir auf die Füße treten zu lassen so dass ich zumindest jemanden bei mir hatte, bei der ich wusste wie sie auf meine Führungssignale reagiert. Das hat sicherlich vieles einfacher gemacht. In den gespielten Liedern waren sowohl Bachata als auch Tangotakte eindeutig zu hören und man hatte halt immer die Wahl welches von beidem man auf der Tanzfläche umsetzen wollte. Auch wenn sich unsere Lehrer doch recht intensiv um die Einzelnen gekümmert haben, hatten wir es unter dem Stich sicherlich mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad der bisherigen Stunden zu tun. Es waren, wenn man die Salsawelt gewohnt ist, einfach sehr ungewohnte Schritte, die da geschafft werden wollten und ich war am Ende der Stunde schlichtweg nicht mehr aufnahmefähig. Viele neue Einflüsse wurden vermittelt. Der „Just for fun“ Faktor war aber auf jeden Fall vorhanden und das sollte im Urlaub das Wichtigste sein. Immerhin durfte auch diese Figur abgefilmt werden und ich werde auf das Video im trauten Heim noch einmal eine Blick werfen wenn einige Tage vergangen sind. Es wurde nun allerhöchste Zeit sich mal um ein Abendessen zu kümmern und meine Mitbewohner waren bereits mitten in den Vorbereitungen als ich in der Wohnung eingetroffen bin. Hier haben einige Zufälle dafür gesorgt, dass ich mit einem gemieteten Wagen die Einkäufe im Supermarkt transportieren konnte. Das war angesichts der vielen Getränke auch dringend notwendig und ich konnte mächtig Pluspunkte sammeln. Abends war ‘meine’ Truppe zu nichts mehr zu gebrauchen und ich habe mich mit fast letzter Kraft noch auf die Party begeben. Oder was man so Party nennen kann. Im Mai Tai eingetroffen saßen dort einige Leute unserer Gruppe an einem Tisch und haben sich über diverse Cocktails hergemacht. Ich bin meiner Alkoholabstinenz treu geblieben und habe dann mit den Worten „Quero un Cocktail para ninos“ für ausgiebiges Grinsen an der Bar gesorgt. Also habe ich Unternehmen „Cocktail“ abgeblasen und wieder ein Milchshake bestellt. Die machen die hier mit Eis und Sirup. Wirklich lecker. Auf dem Fernseher lief eine Dia Show mit den Fotos und die Blicke so einiger Frauen sprachen für sich. Meine Damen, ich werde nun hier mal eine Lanze für Euch brechen. Der Fernseher hat Kinoleinwandformat und da werden die Bilder IN DER BREITE !!! stark gedehnt. Der große Ansturm auf diverse Diät-Selbsthilfegruppen ist also vollkommen überflüssig. Die Problemzonen, die ihr da zu erkennen geglaubt habt sind mehr mit der Technik zu erklären. Optische Täuschungen also. Sozusagen eine Fatamorgana auf High Definition Ausrüstung. Auf diesem Wege einfach mal eine aufrichtige Entwarnung von einem Mann. Es ist wirklich alles in Ordnung mit euch und ihr könnt bleiben wie ihr seid :-) Auf der Tanzfläche war nur ich, der der Reihe nach einige der Damen aufgefordert hat. Unserer Tanzlehrer war wild entschlossen uns noch irgendetwas beizubringen und so ging es gegen Mitternacht an weitere Ruedafiguren mit ca. 5 Paaren. Diese „Vamos el centro“ Sachen waren angesagt und wir haben bis ca. halb 2 auf gut Deutsch die Bude gerockt. Zu Hause angekommen waren meine Mitbewohner noch dabei das ein oder andere Gläschen zu leeren und ich habe mich ins Bett begeben. In 6 Stunden wird mich der Wecker aus den Träumen reißen und es geht an einen neuen Tag auf Menorca. Ein wenig Bammel habe ich vor dem Samstag wo ein Ausritt angesagt ist. So mit Pferden und so. Ich habe zwar einige 1000 Motorradkilometer hinter mir aber auf einem Pferd habe ich nun noch nie gesessen. Ich lasse mich einfach mal überraschen und wenn mir die Sache zu bunt wird steige ich halt von dem Pferd wieder ab und werde zu Fuß weitergehen.

Freitag :

Meine Yacht, meine Altstadt,

unsere Salseras :-)

Also Pasqualino mit seinen Körper-Kursen ist irgendwie auf einer Mission. Anders ist das wirklich nicht mehr zu erklären. Hüftekreisen, Schulterkreisen, Kopf, Nacken. Das Ganze dann mit täglich wachsendem Schwierigkeitsgrad und dann auch noch am frühen Morgen. Oh weih, oh weih. Am Ende der Stunde wurde dann alles was wir bisher gemacht haben in einer Figur zusammengefasst und hier war dann Konzentration angesagt. Es war nicht einfach das alles so in die Reihe zu bekommen. Die Mittagspause habe ich einfach mal im Bett verbracht und mich noch einmal für 2 Stunden auf das Ohr gelegt. Es hätte wenig Sinn gemacht mit dem Müdigkeitsgrad den Kurs bei Ramon zu besuchen und so kam ich relativ ausgeschlafen gegen 16 Uhr im Mai Tai an. Endlich mal eine Stunde in der man Mitleid mit den Männern hatte. Während die Frauen doch recht ausgiebige Drehungen machen durfte war die Männer überwiegend mit dem Führen beschäftigt. Lediglich einige Schritte um nahe bei der Frau zu bleiben waren für uns nötig. Der Haken lag wie immer im Detail, so dass das Hauptproblem darin lag sich alles zu merken. Auch hier durfte aber nach dem Kurs gefilmt werden und man hat ja alles noch einmal auf der Kamera um sich die Sache anzuschauen. Abends war ein Besuch in einer Tapasbar angekündigt und die Leute dort hatten wohl irgendwie mit ihrer Küche einen schlechten Tag erwischt. Die Idee mit der ganzen Truppe gemeinsam essen zu gehen war OK und sollte um den Gemeinschaftssinn zu stärken zukünftig wiederholt werden. Überwiegende Meinung war allerdings wohl, dass es sich hierbei wohl mehr um einen etwas größeren Imbiss gehandelt hat und auf diesem Wege meine Empfehlung diese Bar bei kommenden Urlauben nicht nochmals aufzusuchen. So nun ist aber gut. Ich wollte das eigentlich nur in einem Nebensatz erwähnen und nun ist es doch ein Absatz geworden …. Nach dem Essen (oder besser Imbiss) ging es in die Hauptstadt der Insel wo sich neben zahlreichen Lokalen auch der Hafen befindet. Hier lag doch die ein oder andere imponierende Yacht und man konnte doch staunen was sich einige Leute so für Schiffchen in den Hafen stellen können. Einen sehr kleinen Einblick haben wir noch in die Stadt bekommen, die so aussah wie man sich eine spanische Stadt so vorstellt. Kleine Gassen. Viele Treppen. Mitunter recht alte Gebäude. Es war schon irgendwie spannend dort mal einen leider viel zu kurzen und zum fotografieren zu dunklen Blick zu riskieren. Direkt am Hafen lag eine kleine Salsabar, deren Besuch bereits im Vorfeld angekündigt worden war. Dort lief nicht nur Salsa, sondern auch Bachata, Merengue und Cha Cha. Allerdings in gleichen Anteilen, so dass für jeden etwas dabei war. Für einen netten Abend war es sicherlich OK und wir haben ein paar Tänzchen gewagt. Nun aber es geht nun mit sehr großer Vorfreude an das Paella-Essen im Mai Tai am Samstag Abend. Die Reittour findet nicht statt, so dass ich die 1. Reise auf einem Pferd leider noch ein wenig verschieben muss.

Samstag : Die Abschlussparty

Paella, Blumen und

"Thank you for the music"

 

Vollständigkeitshalber nun also noch der Bericht vom letzten Menorca Tag. Ein wenig aufraffen muss ich mich da schon. Ich sitze in meinem Wintergarten mit einer Pfeife und schaue dem Regen zu. Echt nicht schlecht so ein Temperatursturz. Man steigt aus dem Flugzeug aus, denkt an nichts Böses und hängt vor dem Flughafen im Verkehrschaos.   Aber zum Samstag zurück.   Den Anfang hat Pasqualino gemacht und der Unterricht bestand aus (Trommelwirbel)  Körperübungen. Seine Kurse waren die ganze Woche über recht gut besucht. Das spricht für das große Interesse, das an diesem Thema herrscht. Wie schon an den Vortagen war das Ganze eine doch recht schweißtreibende Angelegenheit. Immerhin sind uns Liegestütze und Klimmzüge erspart geblieben und man hat sich 'nur' auf die einzelnen Körperpartien beschränkt.   Nach der Mittagspause ging es dann mit Bachata bei Ramon weiter. Also in Sachen Bachata kann ich für mich sagen, dass mich der Urlaub da unheimlich weiter gebracht hat. Immerhin war das ja bekanntlich von mir immer etwas stiefmütterlich behandelt worden. Nicht zuletzt wegen dem doch mangelhaftem Angebot an Kursen in den heimischen Gefilden. Großes Kompliment an dieser Stelle an meine Partnerin, (ich weiß sie liest mit) die mir meinen Führungsjob erleichtert hat indem sie sich sehr gut mitteilen konnte an welchen Stellen vielleicht ein wenig mehr geschoben, gezogen und gedrückt werden muss.   Die Mittagspause war um eine Stunde verkürzt worden, so dass ich zusammen mit den anderen an den Strand begeben habe. Ich war allerdings auch der 1. der wieder gegangen ist. Diese Sonnenanbeterei ist einfach nicht das Richtige für mich und ich habe es bei einem kurzen 30 min Hinten – 30 min Vorne belassen. Abends war dann die große Abschiedsparty angesagt und die Tatsache, dass wir für alle Leute Paella bestellt hatten ließ unsere spanischen Gastgeber zu Höchstleistungen auflaufen. DAS hatte mit der aufgetauten 10 min bei 300 Watt Industiepampe die man hier so in den Tiefkühlregalen bekommt nun wirklich gar nicht zu tun und ich denke mal im Namen aller nwesenden Schlemmermäuler darf ich hier im Alleingang die volle Punktzahl an die Köche vergeben. 3 !! Paella Pfannen wurden gekocht. So kamen Vegetarier, Fleischesser und Fischfans mit je einer Pfanne auf ihre Kosten und wer nicht satt wurde war selber Schuld.

Vor dem Essen war noch das große „Danke sagen“ angesagt wo folgende Geschenke bei herausbekommen sind. Jeder Teilnehmer hat eine recht professionell gestaltete Urkunde für die Teilnahme bekommen. Unsere Gastgeber erhielten einen Blumenstrauß der stellvertretend von der Inhaberin des Mai Tai entgegengenommen wurde und eine Eistorte für die Veranstalter, die aber von allen nicht gegessen, sondern dem Erdboden gleichgemacht wurde. Eine Gruppe hatte noch den alten ABBA Gassenhauer „Thank you for the music“ umgedichtet, welches dann von unserem 4 (vielleicht sind es auch 5 - Ich bin da nicht so der Profi) Oktaven Goldkehlchen vorgetragen wurde.

Nach den ganzen Feierlichkeiten war dann noch eine kleine Salsaparty angesagt und mir persönlich fehlt jedes Verständnis dafür warum da so schnell nur noch der ganz harte Kern anwesend war. OK es war um halb 6 Aufstehen angesagt weil der Flieger so früh flog aber nicht wenige haben die Nacht einfach durchgemacht und sind direkt von der Party zu dem Flughafen aufgebrochen.

Ich für meinen Teil werde mich nun aus dem total verregneten Münster von euch verabschieden und werde mich von der nächsten Party wieder bei euch melden.

Aber nicht Heute - verschieben wir es - auf Morgen

 

Gruß aus Münster Ralf

 

Wem der letzte Satz bekannt vorkommt...

VIVIEN LEIGH „Vom Winde verweht“ :-)