Lange war ich mit mir am hadern ob ich den Abend in Münster
oder in Witten verbringen sollte. Ich habe also einfach
mal den Kopfsprung ins eiskalte Februarwasser gewagt und
mich Richtung Ruhrgebiet aufgemacht.
Jedem, der kommende Parties in der Werkstatt/Witten besuchen
möchte lege ich hiermit nahe sich nicht blind auf das Navi
zu verlassen sondern einen Blick auf die Internetausgabe
der Lokalität zu werfen. Die Anfahrt hat sich ein wenig
abenteuerlich gestaltet :) Die zahlreichen Parkplätze vor
der Werkstatt waren so gut wie alle belegt. Hier wurden
wohl die Parkplätze die für die Werkstatt bestimmt sind
von den Anwohnern ein wenig missbraucht.
Eine Glastür, hinter der sich ein Empfangsbereich befand
war der Eintritt in die Lokalität. Dort war ein kleiner
Tresen aufgebaut an dem allerdings ausschließlich Kaffee
angeboten wurde. Die Aschenbecher in dem Raum machten recht
deutlich, dass hier der Raucherbereich war und ließ erahnen,
das in dem eigentlichen Partyraum Rauchverbot angesagt ist.
Von dort ging dann eine Treppe hoch und als 1. fiel die
etwas unübliche Garderobe auf. Man konnte dort selber Jacken
aufhängen und nebenan stand eine Trinkgelduntertasse für
die Jackenwächter. Dort wurden dann die 6 Euro Eintritt
fällig und nun war erst einmal der große Rundgang angesagt.
Zuerst stach der Parkettboden ins Auge. Es waren in dem
Saal mehrere Boxen aufgebaut die für eine gleichmäßige Beschallung
gesorgt haben. Das DJ Pult stand auf einer Bühne die viel
zu groß für 'nur DJ' war. So hatte man den Rest mit Tischen
und Stühlen voll gepackt und somit hinter den Boxen eine
kleine Ruheecke eingerichtet. Rechts und des Pultes hatten
die Veranstalter des Mambo-Wochenendes Wuppertal und des
Salsafestivals Münster ihre nicht zu übersehenden Werbebanner
aufgebaut. Um die Tanzfläche standen einige Stehtische,
die mit bis zu dem Boden reichenden Tischdecken bedeckt
waren. Die obligatorische Videoleinwand durfte natürlich
auch nicht fehlen. Hier hat sich jemand richtig Gedanken
gemacht und es wurde bereits beim Betreten des Saales eine
recht gemütliche Atmosphäre geschaffen.
In dem Partysaal war dann eine weitere Theke errichtet,
an der neben den klassischen Getränken auch Brezel und Berliner
angeboten wurden. Die Akustik im Saal war durchweg angenehm
und zu keiner Zeit an der Schmerzgrenze. Die Djs des Abends,
Inferno und Mano haben recht abwechslungsreiche Musik gespielt.
Besonders Mano war es wohl zu verdanken, dass sich Wuppertal
doch recht zahlreich die Ehre gegeben hat. Immerhin ist
er dort aus dem ADA und der Expressotheka eine lokale Größe.Inferno
ist ab und dann als Gast DJ im Ada. Kurzum : Die beiden
sind den Gästen bekannt gewesen.
Diese Party ist wohl zukünftig für jeden 3. Samstag geplant.Bereits
die Premiere lies keine Schwächen erkennen. Zu Mano's Mambo
Musik muss man eine gewisse Antenne entwickeln aber wenn
da der Funke übergesprungen ist kann der Spass beginnen.
Auch nicht so häufig gespielte Lieder wie „Y hubo alguien“
von Marc Anthony wurden geboten. Irgendwann gegen halb 2
wollte ich dann aufbrechen als mir gesagt wurde die Show
würde gleich beginnen. In der Tat kamen die Gäste aus den
Niederlanden mit deutlicher Verspätung zu ihrem Auftritt.
Einfach nur Spaß gemacht hat der kleine Cha Cha Kurs im
Anschluss an die Show. Es ging zu diesem Zeitpunkt bereits
rapide auf die 2 Uhr zu die Idee um diese Uhrzeit noch einen
Workshop zu veranstalten war ungewöhnlich und wurde von
fast allen Gästen angenommen.
FAZIT :
Hoffen wir einfach mal, dass sich der Termin mit dem ADA
in Wuppertal nicht ins Gehege kommt wo jeden Monat am 3.
Freitag die Salsasause startet. Wenn sich diese Veranstaltung
zu den bereits etablierten gesellt können wir uns zukünftig
auf wohlig anstrengende 3. Wochenenden vorbereiten. Es bleibt
zu hoffen, dass Veranstalter und Djs auch zukünftig zusammenspielen.
Eine weitere Chance brauchen wir dem Team nicht zu geben.
Sie haben bereits die erste genutzt und eine erfolgreiche
Latin Grooves Premiere nach Witten gebracht. Hier wurde
wenig falsch und viel richtig gemacht.
Wir sehen uns am 3. Samstag im März.
Gruß Ralf