Hallo Fever Fans

Zuerst einmal das Wichtigste : Sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg ist uns das Schlimmste erspart geblieben und wir haben gegen 22:30 schnee- und glatteisfrei unser Ziel in Düsseldorf erreicht. Die Lokalität lag recht günstig direkt an der Hauptstraße und wie bei derartigen Veranstaltungen unüblich überraschte uns ein recht großzügiges Parkplatzangebot. Wie immer habe ich den Begrüßungsmarathon ersteinmal zu den Akten gelegt und mir einen Rundgang durch den Veranstaltungsort gegönnt.

Im Eingang befand sich ein kleines Café in dem man auch Kleinigkeiten zu sich nehmen konnte. Da ich mir vorher nicht sicher war ob es dort etwas gibt hatte ich allerdings schon zu Hause gegessen. In diesem Bereich hatte man auch eine kleine Cocktailbar aufgebaut, die nicht sehr viel größer war als der Popcornstand auf dem Rummelplatz. Nun ja sei es drum. Ich bin auch an diesem Abend meinen neuen Vorsätzen treu geblieben und habe um Alkohol einen riesen Bogen gemacht. Also musste ein alkoholfreier Pina Colada herhalten, der wirklich lecker war. Für die Gäste die es sich etwas gemütlich machen wollten war ein Tresen aufgebaut und einige Sitzplätze. Halt ein kleines Lokal, das dem Anlass angemessen war

An den Wänden hingen Fotos von Klassik/Latein Paaren und die Jahreszahlen auf den Fotos zeigten, dass die Tradition des Boston Clubs wohl weiter reicht als es zunächst den Anschein hatte. Leider konnte ich nirgends eine Jahreszahl finden wie alt das Gebäude ist. Aber nun ist gut. Ich war ja nicht auf Sightseeing Tour :-) Zu dem Boston Club als Gastgeber für eine Salsaparty ist sonst wenig zu sagen. Dort finden normalerweise Tanzkurse im klassische Sinne statt. Man hat sich dort keine Blöße gegeben und uns einen tollen Abend bereitet.

An der Garderobe dann der 1. Schock des Abends. Eine meiner Wuppertaler Stamm-Salseras hatte sich ehrenamtlich zwischen hunderten von Jacken in Sicherheit gebracht. In einem Nebenraum war ein kleiner Verkaufsstand aufgebaut wo Kleider und Schuhe angeboten wurden. Vielleicht hätte man den Eingang mal ein wenig kennzeichnen können. Ich hätte ihn fast übersehen.

Der Partyraum war um es mal mit wenigen Wörtern zu sagen : UM JEDEN ZWEIFEL ERHABEN. Die Tanzfläche hatte grob geschätzt die Ausmaße eines Tennisplatzes, die mit den für Tanzschulen üblichen Parkettboden ausgelegt war. Einige Sitzplätze waren am Rand aufgebaut und die Musikanlage war gerade so laut, dass noch normale Gespräche möglich waren. Mano und Mauri haben uns als DJs stundenlang ordentlich eingeheizt. Die Decke des Raumes war recht hoch und komplett aus Holz. Dadurch bekam der Raum eine gewisse Wärme. Nichts Berauschendes war die Lichtanlage, sie erfüllte aber ihren Zweck. Einen kleinen Nebenraum mit einer eigenen kleinen Party gab es unter der Regie von DJ Alessa. Dort bin ich aber über den Abend verteilt maximal eine viertel Stunde gewesen. Zu dem Geschehen dort kann ich also wenig sagen

Die Interpreten der Showeinlagen kamen aus mehreren Ländern, wobei wohl der Pokal für die weiteste Anreise an Roi und Talia Valencia aus Spanien gehen dürfte. Die beiden boten eine recht akrobatische Einlage die wohl weit über das was wir so unter Social Dance verstehen hinaus geht.

Mir persönlich haben unsere Eidgenossen aus Zürich in der 2. Show am Besten gefallen. Dies mag an der Musik liegen, die sie sich für ihren mit engem Körperkontakt vorgetragenen Auftritt ausgesucht hatten. Grupo Niches „Sin Sentimiento“ habe ich schon viel zu lange nicht mehr auf einer Party gehört. Das Lied wurde allerdings leider nur für die beiden Protagonisten (Chanel und Gino) der Show gespielt. Schade irgendwie.

Weiter ging es dann mit 2 Herren aus Bonn, die sich in Clownkostümen einen Streit geliefert haben wer von beiden die Dame des Hauses sein darf. Die haben sich selber nicht ganz so ernst genommen und als Abschluss der Showeinlage für eine erfrischende Abwechslung gesorgt.

 

Moderiert wurde das ganze von Salsabiene, die sich bei ihren Ansagen für jede Show die passenden Worte zurecht gelegt hatte. Unterstützt würde sie auf Englisch, damit auch unsere niederländischen Gäste die nötigen Informationen hatten.

Nach den Auftritten ging es dann für uns weiter im Programm. Das doch reicht breite Spektrum lateinamerikanischer Musik wurde ausschließlich durch Cha Cha und Salsastücken abgedeckt. Das war für mich irgendwie klasse, denn dadurch konnte ich bei den Chachas immer schön Pause machen. Alles in allem kann man von einem vollen Erfolg reden.

FAZIT

Nach all den Jahren habe ich es 2007 das erste Mal geschafft die Fever Days zu besuchen. Dadurch ist es mir unmöglich Vergleiche zu den Vorjahren zu ziehen. Die 12 !! Euro Eintritt rechtfertigen sich wohl durch die sehr hochkarätigen Showeinlagen die uns geboten wurden. Wir haben den Boston Club gegen 3:30 verlassen und waren zu dieser fortgeschrittenen Stunde nicht die Letzten. Für mich sehe keinen Grund die Fever Days 2008 nicht zu besuchen. Vielleicht sieht man sich dort ja.


Gruß aus Münster Ralf

 

Die Bilder sind auch dieses Mal wieder ´Diebesgut´ von www.sal-sa.de und mit freundlicher Genehmigung zur Verfügung gestellt worden