Salsaboot Düsseldorf

Rheinkönigin Düsseldorf

 

 

 

Hallo Liebe Leserschaft.

Nachdem ich das 1. Salsaboot Düsseldorf zu Gunsten von Genesis in Hannover ausfallen lassen musste habe ich mir den 2. Termin 2007 natürlich nicht entgehen lassen. Auf der Hinfahrt hatte ich zunächst das höchst zweifelhafte Vergnügen mit 3 Frauen im Wagen auf die Reise zu gehen. Für die Leser, die das noch nicht erlebt haben : Da kann von "Hahn im Korb" keine Rede sein und nachdem dann die klassischen Themen (Exfreunde, Beste Tänzer, Kinderwunsch, George Clooney .... ) ausdiskutiert waren erreichten wir buchstäblich in letzter Sekunde den Anlegesteg am Rhein an dem wir ´unser Boot´ erst einmal suchen mussten.

Die erste Erneuerung gegenüber der letzten Salsaboote überraschte uns bereits am Eingang an dem erst einmal alle Getränke in Gewahrsam wurden. An Bord angekommen ging dann die obligatorische Begrüßungsodyssee los. Nachdem es wohl eine Selbstverständlichkeit sein sollte, dass das Ruhrgebiet recht zahlreich vertreten war hatten sich auch 2 Bekannte aus Hannover auf dem Weg gemacht. Also das ist schon eine stolze Leistung zumal die beiden nachts noch in die Heimat zurück mussten.

Das Wetter spielte überraschenderweise mit, so dass neben der Tanzfläche im Inneren des Bootes auch die "Open Air" Fläche im hinteren Bereich genutzt werden konnte. Einige Frauen hatten Probleme mit dem abschüssigen Boden auf dieser Tanzfläche, zumindest war das ein Satz den ich häufiger zu hören bekommen habe an dem Abend. Meine Damen : Der Boden wird bei Regen spiegelglatt und die Schiffe sind bewusst so gebaut, dass Wasser ablaufen kann. Ich denke hier heiligt der Zweck die Mittel und der etwas schiefe Boden war nun wirklich zu verschmerzen. Ausgiebig genutzt wurde Dank des realtiv warmen Klimas auch die Sitzplätze auf dem Schiff an denen man sich eine Pause vom bunten Treiben gönnen konnte. Immer wieder sehenswert sind an dieser Stelle die imponierenden Industrieanlagen rechts und links des Ufers. Nicht wenige Leute, die es sich am Ufer mit einer Kiste Bier gemütlich gemacht haben haben uns beim Vorbeifahren zu gewunken.

Nachdem DJ Radi uns alle an Bord begrüßt hatte ging es ohne großartige Verzögerung zur Party über. Er machte uns auch auf eine kleine Verlosung aufmerksam, die am sehr späten Abend stattfinden sollte. Ein Wochenende in Barcelona oder Madrid und 2 Festivalgutscheine standen für die Sieger fest. Mein Wunsch mal ohne großen Aufwand die La Sagrada Familia in Barcelona zu sehen hat sich leider nicht erfüllt. Auch habe ich einen guten Vorsatz den ich mir für Düsseldorf gemacht hatte nicht umgesetzt. Ich hatte mal wieder zu Hause gegessen. Ein Blick auf die Teller, die da so auf den Tischen herumstanden machte da schon neidisch.

Auf das Tanzturnier der letzten Male wurde auf diesem Boot verzichtet, allerdings wurde eine Schaueinlage geboten. Diese war SEHR !!! Cubanisch / Afrikanisch angehaucht, so dass sich für uns Mitteleuropäer eine etwas ungewöhnliche Darbietung präsentierte. Keine Frage : In Sachen Körperbeherrschung bekommen die beiden volle Punktzahl und es war sicher mutig von der Veranstalterseite mal etwas anderes als eine einstudierte New York Vorführung zu bieten. Applaus haben die beiden von uns allen bekommen allerdings besonders fanatisch aber von der anwesenden Lationgemeinde. Musikalisch wurde von dem mehrköpfigen DJ Team querbeet das komplette Programm geboten. Nicht unerwähnt lassen möchte ich auch die ausgiebige Salsa Romantica Einlage am sehr späten Abend. :-)

Was die Tanzerei angeht war es einfach schön mal wieder außerhalb der Münsteraner Gewässer fischen zu können. Viele Bekannte nicht nur aus dem Ruhrgebiet haben den Abend schon recht abwechslungsreich gemacht. Irgendwann bin ich dann von einer Cubanerin aufgefordert worden -Sachen gibt es- und mein völlig verzweifeltes "Yo solo bailando New York" und ein paar dahergekrächtzte "muy dificil, muy dificil" sind schlichtweg ignoriert worden. Na ja, so die ein oder andere Ruedafigur konnte ich dann doch noch zum Besten geben... Ungewohnt war es trotzdem und meiner Partnerin wurde einiges an Geduld abverlangt.

Für das Boot als Fazit wie immer ein : Sehr gerne wieder.

Das Konzept ist im Großen und Ganzen unverändert zu den Vorjahren. Warum etwas ändern was funktioniert und dazu vom Publikum angenommen wird ?

Nach dem Anlegen gegen 1 Uhr haben dann viele von uns noch die Party direkt neben dem Anlegesteg besucht und zu der Lokalität muss man sagen : "Außen pfui - Innen hui" Zumal der Eintritt bereits mit dem Bootsticket enthalten war. Das war einfach ein Raum für den man höchste Bewertungen vergeben konnte. Dort waren wir zwar nur für ca. eine Stunde und DJ Mano war redlich bemüht uns doch noch auf die Tanzfläche zu bekommen aber bei allem was Recht ist : Erschöpft ist erschöpft und wir haben gegen 02:30 die Rückfahrt nach Münster angetreten. Vielleicht kann ich Euch in einigen Tagen auch noch das Erinnerungsfoto präsentieren, das das Land NRW bei ca. 120 km/h von mir auf der A 44 geknipst hat. :-( aber dazu dann später mehr.

Meine nächste Party wird wohl nach langer Zeit mal wieder das Salsomania in Münster sein, wo sich mit Sonoc de las tunas eine Liveband angekündigt hat deren Hörbeispiele auf der Homepage einige Erwartungen aufkommen lassen. Man sieht sich dort am 24.08.

Macht es gut und bis dann

 

Gruss aus Münster

Ralf