Hallo liebe Leserschaft
Nach all den Jahren stellt man ja doch fest, dass
es immer noch den ein oder anderen Ort in der näheren Umgebung
gibt, den man trotz mehr oder weniger regelmäßiger Partys noch
nie besucht hat. Heute hatten wir so einen Fall und wir fuhren
mit 4 Leuten in das ca. 70 Kilometer entfernte Hagen. Unter dem
Motto "SALSA y PASSION" öffnete der Werkhof im Stadtteil
Hohenlimburg seine Pforten und ich gönnte mir ersteinmal einen
Rundgang durch die Lokalität :
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Der WERKHOF bestand wohl aus mehreren mitunter
recht kleinen und überschaubaren Mehrzweckhallen, die
für kleinere Konzerte, Tagungen oder Theateraufführungen
benutzt werden konnten. Im Keller hatte man eine kleine
Holzwand aufgebaut in der die Plakate der Veranstaltungen
gesammelt waren, die dort bisher stattgefunden hatten.
Neben einiger bekannter Komiker und Entertainer fand sich
auch eine DOORS Coverband ein. Es wurde schon ein recht
breites Spektrum geboten.

Aber nun zu unserem Partyraum, der vielleicht ein geschätztes
Viertel des Gebäudes in Anspruch nahm. Die wohl recht
kahlen Betonwände hatte man mit dunklen Vorhängen geschmückt,
die bis unter die Decke reichten. An der Decke selber
war eine sehr kleine und nicht zu aufwendige Lichtanlage
angebracht. Keine Diskobeleuchtung, die großartig vom
Hocker reißt aber sie hat auf jeden Fall ihren Zweck erfüllt.
An den Wänden waren Spiegel angebracht und am Boden hatte
man uns schon Parkett ermöglicht.

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Auf der Bühne hatten sich die Djs Mano und El Gordo
ihren Salsa Altar errichtet. Kompliment an die Anlage. Die Musik
war nicht zu laut hat den Raum sauber und seriös beschallt und
man konnte sich auch auf der Tanzfläche normal unterhalten. Hier
wurden wirklich keine Schwächen gezeigt. In dem Tanzsaal selber
hatten wir nur einige wenige Sitzmöglichkeiten aber man hatte
eine kleine Bar im Vorraum geöffnet. Also dieses System viele
kleinere Räume zu haben ermöglicht wirklich unzählige Gestaltungsmöglichkeiten.
Das war schon in Ordnung so.

Inoffiziell hatte DJ Mano an diesem Abend seinen
42sten Geburtstag und man hatte sich da eine kleine Überraschung
ausgedacht. Zuerst würde der übliche Kreis gebildet und unser
jung gebliebener Mambo-Mano hatte bei den Frauen dann die leidige
Qual der Wahl.....
Hatten sich aber auch wieder mächtig hübsch gemacht unsere Madels.
Sichtliche Probleme hatte Mano dabei „los manos“ bei sich zu
halten als direkt danach 2 Sambatänzerinnen auf die Tanzfläche
kamen und er sich die Show vom eigens aufgestellten Stuhl anschauen
konnte. Also viel hatten die beiden nicht an und bei dem was sie
trugen wurde auf eng anliegende Arbeitskleidung geachtet :-)
Musikalisch wurde wieder von/bis alles geboten. Schön war, dass
bei der Geschwindigkeit der Lieder nicht zu große Sprünge gemacht
wurden. Wenn man sich da ersteinmal eingetanzt hatte konnte man
eigentlich immer weitermachen und musste nicht befürchten, dass
bei dem nächsten Lied ein zu großer Tempowechsel dem Spaß ein
Ende bereitet. Haben sich schon gut gehalten unsere beiden Djs
:-)
Tjaaaaaaaa was bleibt als Fazit zu sagen :
Der Werkhof selber wäre sicherlich bei einem Salsafestival mit
überschaubaren Besucherzahlen nicht überfordert. Man hätte die
Mittel um mehrere Tanzflächen oder aber Unterrichtsräume zur Verfügung
zu stellen. Bei der Anlage sind mir keine Schwächen aufgefallen.
Vielleicht sollte mal ein wenig in die Lichtanlage investiert
werden aber das nur ganz am Rande. Wie regelmäßig die Party dort
stattfindet kann ich nicht sagen. Ich war wie gesagt das erste
mal dort, werde aber bei einer Neuauflage gerne wieder dabei sein.

Ich hoffe mal einfach wir sehen uns alle nicht nur dort wieder,
sondern auch wenn sich am nächsten Wochenende meine Heimatstadt
Münster im Uferlos als Gastgeber versucht.
Gruß Euer Ralf
Leserbrief
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