Mit vergleichsweise
großem Werbeaufwand startete also am 30.09 in Hannover,
die Subway to Salsa Tournee, die zunächst mit 3 Stationen
die niedersächsiche Hauptstadt und das nordrheinwestfälische
Münster bzw. Wuppertal unsicher machen sollte.
Zu dem Termin in
Hannover wollte ich eigentlich erscheinen, aber meine Schlafgelegenheit
hat sich leider kurzfristig entschlossen die Prominenz des
abends bei sich zu beherbergen. Die Alternative HOTEL wäre
zu kostspielig geworden. Schade, glaubt man den Leuten die
da waren muß ich wohl mächtig was verpaßt haben. Ihr seht
schon in der Opferrolle fühle ich mich pudelwohl :-)))
Kommen wir also zum
Cafe ADA - Wuppertal
Sehr spontan
bot sich für den 2. Subway to Salsa Termin noch eine Mitfahrgelegenheit
für mich, die ich natürlich angenommen habe. Das Cafe ADA
in der Wuppertaler Innenstadt mag sicherlich nicht jedermanns
Sache sein, da sowohl das Gebäude als auch die Einrichtung
sichtlich in die Jahre gekommen sind. Da aber alles recht
sauber und gepflegt war versprühte das ADA einen urigen
eigenen Charme. Also ich habe mich wohl gefühlt. Im unteren
Stockwerk wurde Tango (Diesen Tanz werde ich nie verstehen)
zum Besten gegeben und man konnte etwas zu sich nehmen.
Oben im 1. Stockwerk war man bemüht in Sachen Salsa die
"Steppe zum Beben" zu bekommen. Münster hatte
sich keine Blöße gegeben und wir sind überpünktlich mit
2 kompletten PKW Besatzungen aufgelaufen. Leider sollten
wir noch für ca. eine Stunde fast die einzigen Gäste sein.
Spätestens ab 22:30
konnte man aber schnell beobachten wie sich das ADA füllte
und den Veranstaltern dürfte wohl der sprichwörtliche Stein
vom Herzen gefallen sein. In Sachen Musik wurden dann sehr
schnell verschiedene Geschwindigkeiten ausprobiert um den
Geschmack des Tanzvolkes anzutesten. Wie schon auf dem Salsaboot
„Möhnesee“ scheint mir die "Ruhrgebiet" Szene
irgendwie ein recht aufgeschlossenes Völkchen zu sein. Man
war sofort "Mittendrin statt nur dabei" Um Punkt
Mitternacht begann dann das große Kunststück, daß alle gleichzeitig
ihre Wunderkerzen anzünden mußten, da wir mit DJ Dave einen
Geburtstag zu feiern hatten. Hierfür wurde spontan eine
improvisierte "Jede mit jedem" Rueda gestartet
an der die Partygäste so gut wie komplett teilgenommen haben.
In Sachen Musik wurde auf allzu schnellen Salsa verzichtet.
Ebenso auf Raggeyton. Die DJs haben also ein rundum ansprechendes
Programm geboten bei dem wohl alle angereisten Salsabegeisterten
auf Ihre Kosten gekommen sind.
Ich würde gerne
noch schreiben wie die Nacht zu ende gegangen ist, aber
ich war wirklich nur auf einem Sprung in Wuppertal. Bei
mir ging um 5 der Wecker da ich mich für den Notdienst im
Büro gemeldet hatte. Diese Nacht hätte sicherlich mehr hergegeben
als diese viel zu schnell vergangenen 4 Stunden die ich
miterlebt habe.
Gruß aus Münster. Ralf
Außerdem war es im Nachhinein
keine falsche Entscheidung für die Subway to Salsa Party
in meiner Heimat Münster ALLE ! ! ! ! Kräfte zu sammeln
.. Aber davon mehr in meinem nächsten Bericht . . . .