Pablo Alejandro

Live in Dortmund

 

 

Gegen 22 Uhr erschienen wir also zu dritt in Dortmund um dort noch die letzten Minuten des Schnupperkurses mitzubekommen. Ganz im Zeichen des ankündigten Live Aktes wurde auf Salsa komplett verzichtet und die angereisten Gäste konnten sich ganz des Bachata widmen. So wurde dann auch nach dem Kurs auf Salsa verzichtet und man konnte das frisch erlernte zum Besten geben. Selbst ich habe dann mal aus dem Abend das beste gemacht und mich mal ausgiebig am Bachata versucht.

Pablo selber, der es wohl seinem Wohnsitz in Miami zu verdanken hat, dass er sehr gut Englisch spricht, gesellte sich den ganzen Abend unter das Volk und nutze die Zeit zu ausgiebigen Gesprächen auch mit den Leuten die es mit Spanisch nicht so haben. DJ Dave spielte ein buntes Programm durch die lateinamerikanische Musikwelt. Leider waren zu wenig Salsabegeisterte anwesend, so dass diese Musik leider etwas stiefmütterlich behandelt wurde. Ein paar Salsalieder mehr hätte ich mir schon gewünscht.

Gegen ein Uhr morgens erschien dann unter lautem Applaus Pablo auf der Bühne nachden er fast jeden der Fans mit Handschlag begrüßt hatte. :-) Also von Starallüren keine Spur. Die Musik wurde Playback gespielt und nur Gesang war LIVE. Das Suite 23 war erstaunlich gut gefüllt und die Stimmung erreichte dank der tadellosen Gesangsdarbietung schnell den Höhepunkt. Es waren wohl 2 Durchgänge mit je 5 Liedern geplant wobei ich allerdings sagen muss, dass ich auf die 2. Halbzeit verzichtet habe. Sorry auch bei mir ging um 6 der Wecker und so ein paar Stündchen Schlaf wollte ich mir dann doch noch gönnen. Was in den Köpfen der Veranstalter vorgegangen ist, das Konzert dermaßen spät beginnen zu lassen bleibt deren Geheimnis. Wir hatten es immerhin mitten in der Woche und nicht wenige hatten den Freitag nicht frei. Dafür hatten wir aber eine Nacht im Suite 23 die Laune auf das Wochenende gemacht hat. Der Laden ist einfach urgemütlich eingerichtet und man hat auch ausreichend Sitzplätze für ein Pläuschchen.

Fazit :

Die 5 € Eintritt ließen keinen Zweifel daran, dass es sich hier um eine reine Promotion Tour handelt bei dem sich ein in Deutschland gänzlich unbekannter Ausnahmesänger einem nicht enttäuschten Publikum präsentieren konnte. Es bleibt zu wünschen, dass er es es mal mit eigener Band und ohne Playbackinstrumenten schafft die Bachatabühnen zu erobern die schon viel zu lange von Bands belagert werden bei denen der Erfolg sicherlich unverdienter dahergekommen ist ....