Pünktlich um 21:00 begann der Workshop, der
ganz multikulti komplett auf Englisch gehalten wurde. Hierfür
wurde die kleine Tanzfläche im Anbau benutzt. In dem
eigentlichen Tanzsaal waren bereits unsere DJs Juan Pa und
Dave damit beschäftigt die Anlage aufzubauen. Aus den
vergangenen Parties hatte man offensichtlich gelernt und dieses
mal den Raum so angelegt, dass mit dem Platz nicht verschwenderisch
umgegangen wurde. Der DJ musste sich also dieses mal mit einer
kleinen Stube am Rande des Geschehens begnügen. Es wurde
wohl von Veranstalterseite damit gerechnet, dass das Salsavolk
für jeden Quadratmeter dankbar sein würde. Wie recht
sie damit haben sollten haben wir ab 23:00 mehr als eindrucksvoll
unter Beweis gestellt... Aber alles schön der Reihe nach.
Auf der kleinen praktisch unbesuchten Tanzfläche
wurde Musik gespielt, die mit Salsa ersteinmal nicht in Verbindung
gebracht wird. Ich war in regelmäßigen Abständen
dort und durfte dort eine gewöhungsbedürftige Coverversion
des John Denver Klassikers „Take me home Country Roads“ und
„Rock DJ“ von unserem Entertainer Nr 1. Robbie Williams genießen.
Bei meinem 3. Versuch der kleinen Tanzfläche etwas abzugewinnen
wurde ich allerdings mit einer vielversprechenden Salsaeinlage
überrascht. Marc Anthony gab mit bekanntem Stimmvolumen
sein „Nadie como ella“ zum Besten. Ab nun überschlugen
sich die Ereignisse. Gegen Mitternacht wurde eine Tanzschau
geboten zu der ich leider hier wenig sagen kann. Ich stand
zu weit hinten und trotz meiner Körpergröße
gelang es mit nicht, durch meine Vorderleute hindurchzuschauen,
die auf Tischen und Stühlen standen um dem Treiben auf
der Tanzfläche zuzuschauen. Der ohrenbetäubende
Applaus sprach allerdings dafür, dass ich da richtig
was verpasst hatte.
Dann hörte man eine Ansage vom Veranstalter,
dass also auf Tanzfläche II auch Salsaklänge zum
Besten gegeben werden und wir uns doch nach Möglichkeit
etwas verteilen sollten. Das ließ ich mir natürlich
nicht 2 Mal sagen und bin dann mit meiner Partnerin rübergegangen,
damit man die Fläche nicht wieder dicht macht. Wäre
ja schade. Tatsächlich wurde der Raum dann auch ausgiebig
genutzt ....
Genau so sollte es sein ... Auf der kleinen Fläche
wurden dann Stücke von Grupo Niche, Marc Anthony von
DJ Peerless gespielt während sich im großen Saal
Bands der schnelleren Gangart von DJ Dave und Juan PA austoben
durften HERRLICH ....
FAZIT : Hier von einer Bereicherung für die
Münsteraner Szene zu sprechen wäre sicherlich falsch.
Die Frage lautet nach dieser 2. Caribbean Salsa Night nicht
mehr ob, sondern wann die nächste Party stattfindet.
Ich war total erschöpft gegen halb vier zu hause. Diese
Nacht ist leider viel zu schnell vergangen und ich hoffe mal,
dass wir den zahlreichen Besuchern, die mitunter Hunderte
von Kilometern Anfahrt in kauf genommen hatten einen eindrucksvollen
und erinnerungswerten Beweis unserer Gastfreundschaft gegeben
haben. Hoffen wir also, dass die Gäste aus u.a. Göttingen,
Kassel, Wuppertal und den Niederlanden auch das nächste
mal dafür sorgen, dass hier eine kunterbuntes Volk von
Gleichgesinnten versammelt ist .....
